Wir starten mit einer Bestandsaufnahme der Wohnsituation und priorisieren nach Alltagstauglichkeit: Wege, Licht, Feuchte, Lärm und Stolperstellen. Dazu legen wir fest, wer im Haushalt welche Anforderungen hat, etwa Mobilität, Allergien oder Homeoffice. Am Ende steht eine kurze Liste mit 5–10 konkreten Maßnahmen, die sich realistisch umsetzen lassen.
Als nächstes prüfen wir Präventionsthemen im Gebäude, bevor wir kosmetisch renovieren: Lüftung, Schimmelrisiken, Dichtungen, Heizkörpernischen und die Funktion von Rauchwarnmeldern. Wir dokumentieren Auffälligkeiten mit Fotos und Raumangaben, um Handwerkerangebote vergleichbar zu machen. So vermeiden wir, dass neue Oberflächen spätere Ursachen überdecken.
Dann planen wir das Badezimmer barriereärmer, weil es besonders häufig Unfälle und Nutzungshürden verursacht. Wir klären Bewegungsflächen, Einstiegshöhen, rutschhemmende Beläge, Haltegriffe und eine bodengleiche Dusche sowie sinnvolle Beleuchtung. Parallel prüfen wir, ob Fördermöglichkeiten oder technische Mindestanforderungen für Umbauten relevant sind, ohne feste Zusagen zu machen.
Im vierten Schritt nehmen wir die Photovoltaik-Anlage in die Wartungsroutine auf, damit Effizienz und Sicherheit nicht dem Zufall überlassen bleiben. Wir kontrollieren Sichtbares wie Verschmutzung, Verschattung, lose Kabelkanäle und die Zugänglichkeit von Wechselrichter und Zählerplatz. Für Reinigung und elektrische Prüfungen setzen wir auf Fachbetriebe und halten Termine sowie Messwerte in einem Anlagenprotokoll fest.
Jetzt ordnen wir rechtliche Fragen, damit Sanierung und Wohnen sauber zusammenpassen, besonders in Mietverhältnissen. Wir lassen geplante Maßnahmen, Duldungspflichten, Modernisierungsankündigungen, Mängelanzeigen und Fristen mietrechtlich einordnen, bevor Kosten entstehen. Dabei sammeln wir alle Unterlagen zentral: Schriftwechsel, Fotos, Angebote, Übergabeprotokolle und Abrechnungen.
Parallel holen wir Vertragsprüfung für Privatkunden ein, wenn größere Leistungen beauftragt werden, etwa Badumbau, PV-Service oder Schimmelbeseitigung. Wir achten auf Leistungsbeschreibung, Abnahme, Gewährleistung, Zahlungsplan, Nachträge, Terminregelungen und Haftung. So reduzieren wir Missverständnisse, ohne auf Konfrontation zu setzen.
Im siebten Schritt kümmern wir uns um Datenschutz, falls im Haushalt oder in einem kleinen Betrieb smarte Technik, Kamera-Türklingel, Kundenkontakte oder Telemedizin-Apps genutzt werden. Wir prüfen gemeinsam, welche Daten anfallen, wer Zugriff hat und wie lange gespeichert wird. Für KMU ergänzen wir das um Auftragsverarbeitungsverträge, Zugriffsrollen und ein verständliches Löschkonzept.
Dann binden wir Gesundheitsthemen für Reisen ein, weil Sanierungsphasen oft mit Termindruck und Abwesenheiten zusammenfallen. Wir organisieren eine Impfberatung vor Auslandsreisen, passen die Reiseapotheke an Reiseziel und Vorerkrankungen an und planen einen kurzen Gesundheitscheck ein. Für unterwegs richten wir Telemedizin sinnvoll ein, inklusive Notfallkontakten, Dokumenten und stabiler Identitätsprüfung.
